Bayerisches Rotes Kreuz (Kreisverband Würzburg)

i2m meets BRK: Mit Nachhaltigkeit Richtung Zukunft!

 

Die Entscheidung, Pflege zu Hause in Anspruch zu nehmen, bedeutet nicht, ein Stück Selbstständigkeit aufzugeben. Im Gegenteil, der Entschluss, sich den Alltag in der vertrauten Umgebung durch professionelle, individuelle Hilfestellungen zu erleichtern, ist ein sehr bewusster, zukunftsgerichteter Schritt. Ein zukunftsgerichteter Schritt ist aber auch die Forschung an umweltfreundlichen Antrieben und weniger CO2 Emissionen. Zehn Jahre nach den ersten Elektroautos, sind diese jedoch immer noch eine Rarität in den Privathaushalten. Doch für immer mehr Unternehmen könnte das Elektroauto eine Lösung für die Zukunft sein. So auch für die ambulante Pflege des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Kreisverband Würzburg.

Fünf Master-Studierende des Studiengangs „Innovation im Mittelstand“ (i2m), der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, hatten in einem Praxisprojekt die Möglichkeit, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Betreut wurden die Studenten vom Studiengangsleiter Prof. Dr. Gerhard Hube und dem Leiter des Instituts für angewandte Logistik Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt. Ende November fand die Endpräsentation in den Räumlichkeiten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt statt. Das "i2m"-Projektteam“ analysierte in den Monaten davor, in enger Abstimmung mit dem Kreisgeschäftsführer Reinhold Weißenseel und seiner Assistentin Nadine Friedrich, die vorherrschenden Routen der gesamten ambulanten Pflege des BRK in Würzburg. Ein Bestandteil der Analysen war die Untersuchung der Gesamtstrecke und die Auslastung der sich im Einsatz befindlichen, konventionell angetriebenen Fahrzeuge. Basierend auf den Ergebnissen fand eine einwöchige Testphase in Kooperation mit den Autohäusern Ehrlich und Mercedes-Benz Mainfranken statt, die dem Projekt einen Renault Zoe und einen smart electric zur Verfügung gestellt haben.

Die Testphase sorgte bei den Mitarbeitern des BRK Würzburg für anfängliche Berührungsangst, gefolgt von heller Begeisterung. Aufgrund dieser Testphase und unter Anbetracht der vorausgehenden Berechnungen konnte das Projektteam feststellen, dass der Einsatz von Elektroautos in der ambulanten Pflege praktisch möglich ist. So stellen sowohl die Akzeptanz durch die Mitarbeiter als auch die  täglichen Entfernungen im Stadtverkehr, im Verhältnis zu Akkulaufleistung, keine Hindernisse dar. Auch in Sachen Komfort stehen die Elektrofahrzeuge den konventionell angetriebenen Fahrzeugen in nichts nach. Theoretisch wird dieser Erfolg durch die momentan noch hohen Kosten in der Anschaffung getrübt. Durch den Fall der Preisbindungsgrenze bei den Herstellern und die sinkenden Batteriepreise ist es zeitlich jedoch absehbar, dass die Elektrofahrzeuge wirtschaftlich interessant werden. Schon heute ist die Entscheidung für ein Fahrzeug mit Elektromotor ohne Zweifel der Schritt in die richtige Richtung!

edding AG

Fünf i2m-Studierende und ein Haufen Ideen für edding

Im Herbst 2013 fiel dank der Vermittlung durch Professor Kilian und Professor Hube der Startschuss für das „Praxisprojekt edding“. Wir, eine Gruppe von fünf i2m-Studenten, stellten uns folglich viele Fragen: Was kommt nach dem Stift? Wie kann man sich ausdrücken? Wie werden Farben noch eingesetzt? Welche innovativen Farben könnte die Firma edding aus Ahrensburg noch auf den Markt bringen? Kurzum: Wir dachten „in Tinte“, was auch unser Team-Namen verdeutlichte: Think Ink; kurz: THINK.

Zur Zwischenpräsentation zum Jahresanfang konnten wir Frau Schuhmacher (Director International Brand Management Writing & Marking), Frau Zaluskowski (Unternehmenskommunikation) und Prof. Kilian in sechs verschiedenen Kategorien über 30 konkrete Produktideen vorstellen. Aus diesem bunten Potpourri wurden sieben Produkte ausgewählt, die einer genaueren Ausarbeitung und Analyse unterzogen wurden. Diese Produktvorschläge wurden schließlich Mitte April von uns in Ahrensburg vorgestellt. Zu viel verraten wollen wir nicht, aber halten Sie Ausschau! Wenn edding etwas Neues auf den Markt bringt, ist es gut möglich, dass wir i2m-Studierende unsere Finger mit im Spiel hatten. Das hoffen wir jedenfalls!

Vielen Dank für die Zusammenarbeit und Unterstützung mit und von edding sowie Professor Kilian! Wir freuen uns, durch dieses Projekt ein Teil der edding-Familie geworden zu sein und sind gespannt, welche Früchte unser Projekt trägt!

Die THINK-Gruppe

Bartos Majda, Marcella Mang, Marvin Jahn, Ronja Bürger & Timo Grützner